welcher Hinsicht lohnt sich ein eBay-Verkauf nicht immer? • 3b. Welche Bedeutung hat ein eBay-Verkauf für den Verkäufer? • 4. Warum steigert bzw. kauft ein Teil der Menschen bei eBay? 5 b Mögliche Lösung: 1a. Warenhaus ohne eigene Produkte • lebt nur von Vermittlung zwischen Kunden • virtueller Ort zum Ersteigern und Versteigern, zum Kaufen und Verkaufen • 1b. Paralleluniversum der Dinge, in dem kein Gegenstand mehr verloren geht • 2. es gibt keine wert- oder nutzlosen Sachen mehr • 3a. lohnt sich in finanzieller Hinsicht nicht immer • 3b. wird froh, weil man geholfen hat, dass Dinge richtigen Platz in der Welt finden • 4. um eigene Biografie auszuarbeiten 5 c Mögliche Lösung: ebay ist ein Warenhaus ohne eigene Produkte, das nur von der Vermittlung zwischen den Kunden lebt. Es ist ein virtueller Ort zum Ersteigern und Versteigern, zum Kaufen und Verkaufen. Darüber hinaus ist eBay aber durch seine Größe auch eine Art Paralleluniversum der Dinge geworden, in dem kein Gegenstand mehr verloren geht. Wer bei eBay etwas verkauft, macht einen Bewusstseinswandel durch, denn man macht die Erfahrung, dass Dinge, diefür einen selbst wert- oder nutzlos sind, für andere einen hohen Wert haben können. Bei eBay zu verkaufen, lohnt sich in finanzieller Hinsicht nicht immer, denn der Aufwand steht meist nicht in Relation zum Verdienst. Der Lohn besteht vielmehr in der Freude darüber, dass man geholfen hat, dass die Dinge ihren richtigen Platz in der Welt finden. Und auf Seiten der Käufer findet man immer mehr Menschen, die mithilfe von eBay versuchen, die eigene Biografie aufzuarbeiten, indem sie sich nun dort als Erwachsene Dinge ersteigern, die sie sich als Kinder immer gewünscht, aber nicht erhalten haben. Kapitel 5 - Verständigung statt Konfrontation 1 1. die Fetzen • 2b • 3b • 4. In der Besprechung hat man sich heftig gestritten. 2 2a, Begründung: „jedoch" heißt, dass im Gegensatz zu dem, was wir meist tun, nämlich einen Kompromiss zu schließen, es auch Situationen gibt, in denen wir einen Streit noch verstärken. • 3b, Begründung: „diese" bezieht sich auf den Satz davor, nämlich dass man hofft, dass alies wunderbar und harmonisch wird. • 4b, Begründung: „Dabei" sagt, dass im Gegensatz dazu, wie Streit in der Regel beurteilt wird, Streit auch seine guten Seiten hat. • 5a, Begründung: Man lernt sich und andere besser kennen, dadurch dass/indem man in einer Auseinandersetzung lernt, Dinge unterschiedlich zu sehen. 3 a 2.... auf das, was die Hochrechungen der Justizbehörde aussagen. 3 b „Diese" bezieht sich auf die Zahlen der Statistik über Zivilverfahren im Abschnitt davor (50.441, 44.774, 47.352, 48.668) • „aber" bezieht sich auf „Meist schließen wir einen Kompromiss", d.h., im Gegensatz dazu gibt es auch Situationen, die für Zündstoff sorgen. • „So" führt den Gedanken, dass es „Situationen" gibt, „die für Zündstoff sorgen", fort und nennt Beispiele. • „zum Beispiel" nennt Weihnachten als ein Beispiel für „besondere Ereignisse", die einen „besonders friedlich oder feindlich stimmen" können. • „denn" leitet den Grund ein, warum sich Weihnachten „für einen heftigen Wortwechsel" eignet. • „diese" bezieht sich darauf, dass man sich „erhofft", dass Weihnachten „richtig schön, harmonisch und rund sein"soll. 4 a Reihenfolge: B • C („Dabei") • A („Auch") • D („Und") 4 b 2. es brennt • 3. Situationen völlig unterschiedlich einschätzen • 4. bergen die Chance (in sich) • 5. das eigene Verhaltensrepertoire zu erweitern • 6. sich nicht blamieren 5a Ausdruck in ähnlicher Sprache: Konflikt: z.B. conflit (frz.) • eskalieren: z.B. to escalate (engl.), escalier (frz.) • Brisanz: z. B. brisant (frz.), brisance (engl.) 5 b 2. am wichtigsten: bestimmte Regeln befolgen, positive Atmosphäre schaffen, denn Sprache kann Konflikt verstärken/mindern • 3. laut werden, nur eigenen Standpunkt durchsetzen: Eskalation • 4. auf Schuldzuweisungen verzichten, sich um eine Sprache des Wünschbaren bemühen, d.h., in angemessenem Ton sagen, was man gern hätte 6a Es gibt immer mehr Klagen vor Zivilgerichten. Alle Menschen streiten. Eskalation wegen Kompromiss besonderer I Situation ii/////.x/".~_______............ Streit: nicht offen Streit: Vorteile ausgetragen, da i negativ beurteilt ..................___________x________ Ausgangspunkt ! für positive ; Veränderungen ____A____________.......______ Wie streitet man am besten? ..........______............ auf die Sprache auch den Standpunkt des achten anderen berücksichtigen Kapitel 6 - Welt der Arbeit 1 a 1. „picklig" ist nicht wichtig, denn es nicht von Bedeutung, wie der Verkäufer aussieht • „Warenhaus" ist nicht wichtig, weil es nichts mit dem Geschäft von Daswani zu tun hat. • „Passion" ist nicht wichtig, weil es im Artikel darum geht, was D. macht, nicht wie gern er es macht. • „wirbt" ist wichtig, weil man so erfährt, wie D. seine Kunden findet. • „Schneider" ist wichtig, weil das der Beruf von D. ist. • „amerikanisch" ist wichtig, weil man so erfährt, dass D. in Amerika Kunden sucht. • „Zeitungen" ist nicht wichtig, weil nicht von Interesse ist, wo genau D. wirbt. • 2. „Dienste in Anspruch nehmen" ist wichtig, weil es darum geht, dass man bei D. einen Anzug bestellt. • „vermessen" ist wichtig, weil es um maßgeschneiderte Anzüge geht. • „Nach drei Wochen" ist wichtig, weil man so erfährt, dass man nicht lange auf seinen Anzug warten muss. • „per Kurier" ist nicht wichtig, weil man nicht wissen muss, wie die Ware zugestellt wird. • „zugestellt" ist wichtig, weil man so erfährt, dass man die Ware zugeschickt bekommt und sie nicht abholen muss. • „Drittel des üblichen Preises" ist wichtig, weil man so erfährt, dass D. preiswerter ist als die Konkurrenz. • 3. „Amerika" ist nicht wichtig, weil wir schon wissen, dass D. in Amerika Kunden sucht • „asiatischen Herrenausstatter" ist wichtig, um zu wissen, dass D. ein Schneider in Asien ist. • „mittlerweile" ist nicht wichtig, weil der Zeitpunkt ohne Bedeutung ist. • „europäischen" ist wichtig, weil es zeigt, dass asiatische Herrenausstatter nun auch in Europa tätig sind. • „Bankern" ist nicht wichtig, weil der Beruf der Kunden nicht von Interesse ist. • „Westen zu verpassen" ist wichtig, weil es sagt, das D. auch in Europa Maßware verkauft. 2 massengefertigt: Zusammensetzung: Das Wort besteht aus „Masse" und „gefertigt" (Part. II von „fertigen"). Es bedeutet, dass etwas in großen Mengen gefertigt ist. • Kontext: Im Warenhaus werden massengefertigte Produkte verkauft. • maßgeschneidert: Zusammensetzung: Das Wort besteht aus „Maß" und „geschneidert" (Part. II von schneidern). Es bedeutet, dass etwas nach Maß geschneidert wird. • Herrenausstatter: Zusammensetzung: Das Wort besteht aus „Herr" und „Ausstatter" (Nomen vom Verb „ausstatten"). Bedeutung: Jemand, der Herren ausstattet, d.h., Bekleidung für Herren herstellt oder verkauft. • Kontext: Der Herrenausstatter verpasst, also näht, seinen Kunden Westen. 3 a Unternehmenstypen: Globalisierer • multinationale Firma • Großunternehmer • Mittelständler • Kleinstunternehmer • Industrieunternehmen • Abteilungen: Fertigung • Produktion • Logistik • Kundendienst • Vertrieb 3 c Mögliche Lösung: Globalisierer = Unternehmen, das auf der ganzen Welt tätig ist • multinationale Firma = Unternehmen, das in vielen Ländern tätig ist • Großunternehmer: Unternehmen mit vielen Mitarbeitern und meist mehreren Geschäftszweigen • Mittelständler = mittleres Unternehmen, mit nur einigen hundert Mitarbeitern • Kleinstunternehmer = kleines Unternehmen mit einem oder nur ein paar Mitarbeitern (z.B. Handwerksbetrieb) • Industrieunternehmen = Unternehmen, das im Bereich der Industrie tätig ist • Fertigung/Produktion = Abteilung, die Produkte herstellt • Logistik = Abteilung, die plant, dafür sorgt und kontrolliert, dass genug Material, Informationen, Personen etc. zur Verfügung stehen • Kundendienst = Abteilung, die den Kunden betreut, z.B. bei Problemen mit einem Produkt 4 2.Wortart: Infinitivvon Vollverb, weil auf 2. Position „will", also ein Modalverb, steht • Wortkombination: sich bei einer Firma bewerben / melden / informieren • BezugzuTextteilen: „Stellenangebote", „Stellenanzeige", „die Stelle bekomme" -> hier passt nur „bewerben" • Sinnzusammenhang: wenn man eine Stellenanzeige passend findet, bewirbt man sich -> Weltwissen bestätigt die Lösung • Lösung: bewerben • 3. Wortart: Nomen, weil davor Artikel „einem" steht • Wortkombination: jdn. zu einem Fest/Essen/Interview/ Vorstellungsgespräch einladen • BezugzuTextteilen:„Firma", „die Stelle bekomme", also passt nur Vorstellungsgespräch, inzwischen auch häufiger auch als „Interview" bezeichnet • Sinnzusammenhang: Weltwissen bestätigt die Lösung • Lösung: Vorstellungsgespräch/Interview • 4. Wortart: es fehlt 1. Position im Nebensatz, das Verb steht am Ende, also fehlt Subjunktion • Wortkombination: — • Bezug zu Textteilen: „es gut läuft" + „Stelle bekomme" -> „müssen wir das feiern", d.h., zuerst muss etwas passieren, dann kann man feiern, es handelt sich also um eine Bedingung -> passt also „wenn"/„falls" • Sinnzusammenhang: — • Lösung: wenn/falls • 5. Wortart: Nomen, weil davor das Possessivpronomen „meiner" steht • Wortkombination: „Spezialitäten aus" -> hier muss ein Land kommen • Bezug zu Textteilen: Spezialitäten aus + meiner -> Heimat • Sinnzusammenhang: Weltwissen bestätigt die Lösung • Lösung: Heimat 5 a Mögliche Lösung: Nicht nur Großunternehmen, sondern auch immer mehr mittlere und kleinere Unternehmen nehmen an der Globalisierung teil, verkaufen, investieren und produzieren im Ausland. 5 c 2. Wortart: Artikel, Pronomen oder Adjektiv, da Wort sich auf ein Nomen bezieht • Wortkombination: hier gibt es zu viele Kombinationen, Frage bringt hier nichts • Bezug zu Textteilen: „Daswani", „die Bewegung geht nicht nur in eine Richtung", d.h., es geht nicht nur von Asien nach Amerika und Europa, sondern auch umgekehrt • „Nach Ermittlungen der Deutschen Industrie- und Handelskammer", d.h., hier wird von „deutschen Mittelständlern" gesprochen • Sinnzusammenhang: bestätigt das Adjektiv „deutsch", da ab jetzt über deutsche Firmen gesprochen wird • Lösung: deutsche • 3. Wortart: Nomen, da auf „40 Prozent der" ein Nomen im Genitiv folgt ■ Wortkombination: zu „Prozent der" passt Bürger, Unternehmen, Geschäfte etc. ■ Bezug zu Textteilen: „Industrie- und Handelskammer", „im Ausland investieren",„bei den mittelgroßen Industrieunternehmen"^ es passt also Industrieunternehmen • Sinnzusammenhang: im Artikel geht es dauernd um „Unternehmen" • Lösung: Industrieunternehmen • 4. Wortart: Nomen, da davor eine Zahlenangabe steht • Wortkombination: hier geht alles, was zählbar ist, z. B. Unternehmen, Beschäftigte ■ Bezug zu Textteilen: die Zahlenangabe bezieht sich auf „mittelgroße Industrieunternehmen" und verlangt eine Zahl zwischen x und y • Sinnzusammenhang: die Größe von Unternehmen definiert sich durch die Zahl der Angestellten • Lösung: Angestellte/Beschäftigte/Mitarbeiter • 5. Wortart: Verb, da das Modalverb „wollen" verlangt, dass am Satzende ein Verb steht, außerdem in paralleler Bildung zu „Märkte erschließen" • Wortkombination: etwas, was man „billiger" machen will, z.B. „einkaufen", „herstellen" etc. • Bezug zu Textteilen: Es geht darum, was die Globalisierer wollen: Vertrieb / Kundendienst aufbauen, über die Herstellung Märkte erschließen und billiger ... • Sinnzusammenhang: in der Regel wollen Unternehmen im Ausland billiger produzieren • Lösung: produzieren • 6. Wortart: im Satz fehlt ein Verb • Wortkombination: die meisten Globalisierer, nach Osteuropa, China, hier könnte passen „gehen", „wollen" etc. • Bezug zu Textteilen: „Drei Motive treiben die Globalisierer an", hier geht also darum, dass die was wollen. • Sinnzusammenhang: Die meisten Globalisierer möchten nach Osteuropa bzw. nach China gehen • Lösung: wollen/möchten/streben 6 a Mögliche Lösung: Beispiele dafür, in welcher Form, die Globalisierung der deutschen Wirtschaft schadet bzw. nutzt 6 c Fragen:! dass es vorher schon andere Beispiele gegeben hat. • 2. was vorher gesagt wurde. * 3. wie man etwas macht. «4. die das Gegenteil von der vorherigen Aussage darlegt. • 5. ... den vorhergehenden Satz, d.h. indem er seine Werke in Länder mit niedrigeren Arbeitskosten verlagert (Abschnitt H). -7. dass eine Erklärung oder ein Beispiel für das vorher Gesagte folgt. • Reihenfolge: F, B, D, G, C, H, E, A 7 Behauptung: C (Sie vertreten die Ansicht) ■ Bedingung: A (insbesondere dann, wenn) • Feststellung: E (seien | 84 produktiver als) • Begründung: G (hätten mehr Zugang zu) • Gegengrund: B (doch in Acht nehmen) • Beispiele: H (40 Prozent des Umsatzes aufwenden, Mitarbeiter anlernen, Experten fehlen zu Hause, Negativreaktionen im Heimatland, Kosten für Werksschließungen) • Schlussfolgerung: F (müssen also aufpassen) 8 a Mögliche Lösung: Text A: Schlüsselwörter: Hidden Champions • heimliche Weltmeister • mittelständische Unternehmen • Weltmarktführer • häufig relativ unbekannt • Nischenanbieter • Konkurrenz • Großunternehmen • leichter imitiert • Führung und Strategien • Mitarbeiter • hoch motiviert und produktiv • Zusammenfassung: „Hidden Champions", heimliche Weltmeister, sind mittelständische Unternehmen, die zwar häufig relativ unbekannt sind, aber auf ihren Märkten Weltmarktführer sind. Als Nischenanbieter haben sie gegenüber den Großunternehmen den Vorteil, dass sie nicht so viel Konkurrenz haben. Außerdem können Produkte von Großunternehmer leichter imitiert werden, da sie bekannter sind. In Führung, Strategien und Mitarbeitermotivation sind die heimlichen Weltmeister den Großen oft überlegen. • Text B: Schlüsselwörter: heimlichen Weltmeister • ganze Welt • Markt • Marktnische groß genug • wirtschaften • Konkurrenz • Kontakt zu Kunden • von eigenen Niederlassungen im jeweiligen Land • pflegen • Kundenbeziehungen • von ihnen geschaffenen Markt • Produktzum ersten Mal einführen »Vorprodukte • Maschinen • selbst herstellen • Wettbewerbsvorteil • Qualität und Service • Zusammenfassung: Die heimlichen Weltmeister agieren global, deshalb ist ihre Marktnische wirtschaftlich. Als Schutz vor der Konkurrenz pflegen die heimlichen Weltmeister ihre Kunden intensiv und nehmen nur von den eigenen Niederlassungen im jeweiligen Land Kontakt auf. Außerdem schaffen sie ihre eigenen Märkte, indem sie Produkte zum ersten Mal einführen, und sie stellen die VorprodukteundMaschinenselbsther.IhrWettbewerbsvorteil sind Qualität und Service. Kapitel 7 - Ernährung - natürlich 1 a möglicher Zusammenhang: Unter Genfood versteht man genetisch veränderte Lebensmittel. • Sie haben Vor- und Nachteile. • Es gibt dabei Chancen und Risiken. • Manche sehen darin einen Segen oder einen Fluch. 1 b Segen: 3, Begründung: Genfood hat weder mit einer Bitte um göttliche Hilfe noch mit einer Einwilligung zu tun, aber Genfood kann eine Wohltat sein. • Fluch: 3, Begründung: Genfood hat weder mit einem magischen Spruch noch mit in Wut geäußerten Worten zu tun, aber Genfood kann Unglück bringen. 1 c Mögliche Lösung: Das Begriffspaar „Segen" und Fluch" zeigt, dass das Thema sehr starke Emotionen auslöst und religiös aufgeladen ist: Die einen sehen in Genfood ein Allheilmittel für alle Probleme, die anderen sehen darin eine große Gefahr für die Menschheit. 2 a Horrorszenarien: Bestandteile: Horror • Szenarien (PI. von Szenarium) • Bedeutung der Bestandteile: Schrecken • (Zukunfts)vorstellung • Bedeutung der Zusammensetzung: Schreckensvorstellungen • Heilsvisionen: Bestandteile: Heil • Visionen (PI. von Vision) • Bedeutung der Bestandteile: Glück/Wohlstand • in die Zukunft projiziertes Bild • Bedeutung der Bestandteile: Zukunftsvorstellung von einer glücklichen Situation/Welt 2 b Mögliche Lösung: Viele Deutschen glauben, dass Genfood krank macht und der Umwelt schadet. Andere finden es gut, dass es Genfood gibt und sehen in ihr die Lösung für viele Ernährungsprobleme. 3 a von 70 Prozent der Bevölkerung abgelehnt • das tiefe Misstrauen 3 b Argumente für Genfood: haltbare Produkte • Pflanzen mit zusätzlichem Nährwert (z.B. Vitamine, Stärkegehalt) • dürreresistente Pflanzen • schädlingsresistente Pflanzen • Wälder, die Kohlendioxid binden und Klima schützen • Argumente gegen Genfood: Technologie noch nicht ausgereift • Risiken für Umwelt und Gesundheit des Menschen noch nicht absehbar • nicht bewiesen, ob Genvitamine vom menschlichen Organismus absorbierbar sind 3 c sprachliche Mittel pro-Argumente: Dabei Versprechungen der Befürworter • sprachliche Mittel contra-Argumente: Für die Gegner 4 a Mögliche Lösung: Natur • Umweltschutz • alternative Energien • Gesundheit • Frische • Frühling • Jugend • Unerfahrenheit (z.B. noch grün hinter den Ohren sein) • etw. ist erlaubt (* rot, z. B. bei Ampel) 4 b 1a • 2b 4 c 2. der Kleinbauer, -n • 3. die Anbaufläche, -n • 4. die Weltbevölkerung (kein PI.) • 5. der Lebensmittelimport, -e (od. Nahrungsmittelimport) • 6. die Hungerkatastrophe, -n • 7. die Nahrungsmittelproduktion, -en (od. Lebensmittelproduktion) • 8. der Saatgutkonzern, -e • 9. die Züchtungsforschung, -en 5 a 1a, Begründung: „heute leiden darunter etwa 800 Millionen Menschen" • 2b, Begründung: ließe sich lindern (Konj. I -> indirekte Rede) • so die Erwartungen vieler Forscher 5 c H. Saedler: durch Verben/Angaben der Meinungswiedergabe („findet", „seiner Ansicht nach") • K.-D. Jany: durch wörtliche Rede • Grünen-Politiker: durch indirekte Rede 5 d H. Saedler: pro: Hunger ist durch grüne Gentechnik zu besiegen. • contra: — • K.-D. Jany: pro: Ohne Gentechnik lässt sich das wachsende Problem der Ernährung der Menschheit nicht lösen. • contra: — • Grünen-Politiker: pro: — • contra: Problem des Hungers durch Gentechnik nicht lösbar,- im Gegenteil: Gentechnik nur zum Vorteil der internationalen Saatgutkonzerne, Bauern werden von subventionierten Importen abhängig. 6 a H. Saedler: Grüne Gentechnik ist absolutes Muss und ohne Alternative. • K.-D. Jany: Nahrungsmittelproduktion muss verdoppelt werden; das ist nur mit Gentechnik möglich. • Grünen-Politiker: Ursache des Hungers muss bekämpft werden. • Muss armen Ländern Möglichkeit geben, sich selbst zu ernähren, anstatt sie von Lebensmittelimporten abhängig zu machen. 6 b Daher • Ergo (lat. für „also") • Schließlich solle 7 Hinweis auf fehlerhafte Argumentation: Behauptung: Hunger ist mithilfe von Gentechnik besiegbar -> also ist Gentechnik ein Muss und ohne Alternative -> Zirkelschluss Kapitel 8 - Klug, klüger, am klügsten 2 2b • 3a • 4b • 5b • 6c • 7a 3 a Strukturmarkierer: Das • Denn • So • Mögliche Hauptinformationen: Hirnaktivitäten beim Musik-Hören • Ergebnisse von Studien • Bedeutung von Musik für Mensch als soziales Wesen [85 3 a 1b (hier wird nach den relevanten Themen gefragt, daher global) • 2a (hier suchen Sie Informationen zu einem bestimmten Thema, daher selektiv) • 3b (hier brauchen Sie Detailinformationen, daher detailliertes Lesen) 3 b EU-Bürger aus alten EU-Staaten und Malta/Zypern, außerdem Schweiz, Lichtenstein: 1. benötigen sie nicht • 2. benötigen sie nicht • 3. keine Angaben (aber benötigen sie nicht) • 4. muss nach 3 Monaten beantragt werden • bei Fremdenpolizei, wenn man in Stadt wohnt • bei Bezirkshauptmannschaft, wenn man auf Land lebt • wenn Einstellungserklärung von österreichischem Arbeitgeber vorliegt -> Aufenthaltsgenehmigung für 5 Jahre • wenn man keinen Job hat -> Aufenthaltsgenehmigung für 6 Monate - EU-Bürger aus neuen EU-Staaten: 1. benötigen sie im Moment noch • 2. / 3. / 4.: keine Angaben • Nicht-EU-Bürger: 1. berechtigt zur Aufnahme von Arbeit an genau bezeichnetem Arbeitsplatz • bei Wechsel der Stelle (auch innerhalb des gleiches Betriebs) muss neue Beschäftigungsbewilligung beantragt werden • Laufzeit Beschäftigungsbewilligung maximal 1 Jahr, kann jeweils um 1 Jahr verlängert werden • 2. möglich, wenn man üben Jahr in Österreich arbeitet • bei Arbeitnehmern, die Ausländerbeschäftigungsgesetz unterliegen und in 14 Monaten mindestens 52 Wochen legal beschäftigt waren -> Anspruch auf Arbeitserlaubnis • bewirkt innerhalb ausstellendem Bundesland Gleichstellung des ausländischen mit inländischem Arbeitnehmer -> erlaubt dort, Arbeitsplatz und Arbeitsverhältnis frei zu wählen • gilt 2 Jahre • ist verlängerbar • 3. dauert Arbeitsaufenthalt mehrere Jahre -> Möglichkeit, Befreiungsschein zu erhalten • bei Arbeitnehmern, die Ausländerbeschäftigungsgesetz unterliegen und innerhalb von 8 Jahren 5 Jahre legal beschäftigt waren -> Voraussetzungen für Befreiungsschein erfüllt • erlaubt, Beschäftigung frei in ganz Österreich zu wählen • gilt 5 Jahre • 4. keine Angaben 4 a 2a • 3b • 4a • 5a • 6b • 7a • 8b 5 a EU-Bürger: 2a. EU-17/EFTA-Bürger: wegen Personenfreizügigkeitsabkommen einfach Zugang zum Schweizer Arbeitsmarkt • bei Nachweis einer unbefristeten oder mindestens 365 Tage befristeten Anstellung -> Aufenthaltsbewilligung von 5 Jahren • bei Arbeitsverträgen, die weniger als 1 Jahr gelten -> Kurzaufenthaltsbewilligung • Arbeitsverhältnisse unter 3 Monaten -> keine Bewilligung nötig • EU-Bürger anderer EU-Staaten: spezielle Übergangsfristen • Inländervorrang • Kontrolle der Lohn- und Arbeitsbedingungen • die zur Verfügung stehenden Kontingente werden geprüft • alle EU-Bürger: Personen ohne Erwerbstätigkeit, die genügend finanzielle Mittel haben und ausreichend krankenversichert sind -> Anspruch auf Bewilligung B EG/EFTA ohne Erwerbstätigkeit • 2b: Aufenthaltsbewilligung schließt Recht zur Arbeitsaufnahme ein • keine gesonderte Arbeitserlaubnis nötig • Bürger aus Drittstaaten: 2a. Bürger aus Schweiz, EU/EFTA-Staaten, Ausländer mit Niederlassungsbewilligung und Ausländer mit Aufenthaltsbewilligung, die zur Erwerbstätigkeit berechtigt, haben auf Arbeitsmarkt Vorrang • zugelassen werden nur qualifizierte Arbeitskräfte: Personen mit Hochschul-/Fachhochschulabschluss und mehrjähriger Berufserfahrung, außerdem je nach Spezialisierung Personen mit fachlicher Ausbildung und mehrjähriger Berufserfahrung • neben beruflichen werden auch Integrationskriterien berücksichtigt: berufliche und soziale Anpassungsfähigkeit, Sprachkenntnisse, Alter • man unterscheidet zwischen Kurz- aufenthaltsbewilligung (unter einem jähr) und einer längerfristigen Aufenthaltsbewilligung (in der Regel beim 1. Mal auf 1 Jahr befristet) • 2b. Arbeitsbewilligung muss von Arbeitgeber bei zuständiger kantonaler Behörde beantragt werden • muss vor Stellenantritt vorliegen • berechtigt zum Erhalt einer Aufenthaltsbewilligung 5 c Aufenthaltsgenehmigung (A) bzw. -bewilligung (CH) für Bürger aus alten EU-Staaten und Malta/Zypern: ab wann in A / CH: braucht man erst nach 3 Monaten • Voraussetzung in A / CH: Einstellungserklärung von Arbeitgeber/Arbeitsvertrag muss vorliegen • ausgestellt von in A: Fremdenpolizei bzw. Bezirkshauptmannschaft • ausgestellt von in CH: keine Angaben • Gültigkeit A: wenn Einstellungserklärung von österreichischem Arbeitgeber vorliegt -> Aufenthaltsgenehmigungfür 5 Jahre erteilt, wenn man keinen Job hat -> Aufenthaltsgenehmigung für 6 Monate erteilt • Gültigkeit CH: je nach Arbeitsvertrag für weniger als ein Jahr oder für 5 Jahre gültig • Aufenthaltsgenehmigung (A) bzw. -bewilligung (CH) für Bürger aus neuen EU-Staaten: A / CH: keine Angaben • Aufenthaltsgenehmigung (A) bzw. -bewilligung (CH) für Nicht-EU-Bürger: A: keine Angaben • CH: s. Aufgabe 5a, Punkt 2a • Arbeitserlaubnis (A) bzw. -bewilligung (CH) für Bürger aus alten EU-Staaten und Malta/Zypern: in A / CH: wird nicht benötigt • Arbeitserlaubnis (A) bzw. -bewilligung (CH) für Bürger aus neuen EU-Staaten: A: Beschäftigungsbewilligung wird benötigt • CH: geprüft werden Inländervorrang, Kontrolle der Lohn- und Arbeitsbedingungen und der Kontingente • Beschäftigungsbewilligung (A) bzw. Arbeitsbewilligung (CH) für Nicht-EU-Bürger: A/CH: muss beantragt werde • Gültigkeit in A: für genau bezeichneten Arbeitsplatz • Gültigkeit in CH: keine genauen Angaben • Laufzeit in A: maximal 1 Jahr, kann verlängert werden • Laufzeit in CH: keine Angaben • Besonderheiten in A: Arbeitserlaubnis (s. Aufgabe 3 b, Punkt 2) • Besonderheiten in CH: muss vor Stellenantritt vorliegen • berechtigt zum Erhalt einer Aufenthaltsbewilligung Kapitel 11 - Schule machen 2 a Mögliche Lösung: Was eine Laborschule ist. • Wie die Bielefelder Laborschule funktioniert. • Was sie von herkömmlichen Schulen unterscheidet. • Warum es eine Laborschule gibt. • Welche Vorteile sie hat. • Welche Nachteile sie hat. • Was die Schüler von ihr halten. 2 b Mögliche Lösung: Ein Labor ist ein Ort, an dem man Versuche, Experimente durchführt. Man macht Versuche und Experimente, um etwas zu entdecken oder zu beweisen. -> Eine Labor- oder Versuchsschule ist also eine Schule, an der man mit neuen, ungewohnten Methoden des Unterrichtens und Lernens experimentiert. 3 a Mögliche Lösung: Wer sind die Schüler? • Wann beginnt/endet der Unterricht? • Wo findet der Unterricht statt? • Wie wird der Unterrichtsstoff vermittelt? • Gibt es Noten und Zeugnisse? • Muss man bei schlechten Noten eine Klasse wiederholen? • Warum wird die Schule als „Laborschule" bezeichnet? 3 b Mögliche Lösung: Schüler: 600 Schüler, Kinder (schon ab 5 Jahren) und Jugendliche • Unterrichtszeiten: Ankunftszeit von 8.00 - 8.45 Uhr, Ganztagsschule • Unterrichtsräume: nicht Klassenraum, sondern riesige Halle mit nur durch Stellwände abgetrennten Lerninseln «Vermittlung der Unterrichtsstoffs: Projektarbeit • Noten und Zeugnisse: keine Noten bis zur 9. Klasse, sondern individuelle Leistungsberichte, Zeugnis nur bei Schulwechsel oder Wechsel in Ausbildung • Klasse wiederholen: keine Klasse wiederholen • Bezeichnung „Laborschule": an Bielefelder Universität angebunden, angehende Lehrer und Schulpädagogen können dort forschen, neue Methoden ausprobieren 4 a Mögliche Lösung: herkömmliche Schule: Klassenzimmer •viel Frontalunterricht »Zeugnisse mit Noten • bei schlechten Noten muss man eine Klasse wiederholen • Laborschule in Bielefeld: Halle mit Lerninseln • Projektarbeit • individueller Leistungsbericht • keine Klasse wiederholen 4 b 1. Abschnitt 1, Z. 17-28 • 2. Abschnitt 3 + 4, Z. 44 - 67 4 c Ziele: Ort sein, wo Kinder und Jugendliche gern leben und lernen • lernen, wie man miteinander gemeinsame Angelegenheiten regeln kann «Verhaltensweisen mündiger Bürger leben und lernen • Selbstverständnis: Schule Kindern anpassen • weg vom Selektionsdenken • individuelles Lerntempo, Bedürfnisse, Fähigkeiten berücksichtigen • Akzeptanz von Andersartigkeit 4 d Mögliche Lösung: Indem man etwas durch Erfahrung lernt, verinnerlicht man den Lernstoff, er nützt einem also für das weitere Leben. Stoff, den man nur durch Belehrung lernt, vergisst man oft sehr schnell wieder, er kann einem also im Leben meist viel weniger nützen. 5 b Leistungsfeindlichkeit 5 c 1b, Begründung: Autor führt bis auf einen Kritikpunkt, den er zudem entkräftet, nur Vorteile auf. • 2b, Begründung: Autor wertet nicht direkt, z. B. durch Bemerkungen wie „finde ich gut", sondern gibt das Lob anderer wieder und nimmt dazu Stellung: „Kein Wunder also, dass Tom und Katja ihre Schule ,einfach super' finden." • 3a, Begründung wie bei 1 5d c 5e a 6 a Mögliche Lösung, falls Sie finden, dass die Vorteile überwiegen: Ich finde das Konzept der Laborschule sehr interessant, denn ich halte es für äußerst wichtig, dass auf die individuellen Bedürfnisse und Fähigkeiten von Kindern Rücksicht genommen wird. Aus diesem Grund finde ich es auch gut, dass die Kinder keine Noten, sondern individuelle Leistungsberichte erhalten. Darüber hinaus sagt mir zu, dass der Unterrichtsstoff über Projektarbeit vermittelt wird, denn so lernt man nicht nur Inhalte, sondern auch wie man miteinander umgeht Außerdem lernt man am besten durch eigene Erfahrung; das so Gelernte nützt einem auch für das spätere Leben. Kapitel 12 - Nichts sagen(d) 1 a 2. Sprechhemmung«3. Gesprächseinstieg ^.Taktgefühl • 5. Themenwahl • 6. Tabuthema • 7. Wortgeplänkel 1b 2b • 3b • 4a • 5c • 6b • 7c • 8a • Begründung für alle Lösungen: die jeweils zwei anderen Verben können synonym verwendet werden 2 a Mögliche Lösung: wie man leicht mit Unbekannten ins Gespräch kommt • über was man am besten redet, um ins Gespräch zu kommen • Begründung: Man erwartet nun Rat, wie man es besser machen kann. 2 b Mögliche Lösung: wie man lockere Gespräche führt • Themen, die sich dafür eignen • Themen, die sich dafür weniger eignen 2 c Mögliche Lösung: A: Was sich als Gesprächsthema eignet. • B: Wie man am besten vorgeht, um am besten mit einem Unbekannten in Kontakt zu kommen. • C: (keine Vermutung, da hier der ganze Absatz steht) • D: Warum bzw. wie sich das Thema „Wetter" als Gesprächseinstieg eignet. 3 a Mögliche Lösung: Text 2: Tipps für den Smalltalk im Flugzeug. • Text 3: Tabuthemen beim Smalltalk. 3 c geeignete Themen: Wetter - Schrecklich heiß heute, nicht wahr? • Reisen - nach guten Hotels oder Ausgehtipps fragen • sanfte Provokationen - Tragen Sie immer so interessante Krawatten?, Finden Sie's hier auch so langweilig? • ungeeignete Themen: Negatives und Heikles -Geld, Politik, Religion • intime Themen - Partnerschafts- und Familienprobleme, persönliche Schwächen, Krankheiten 4 a 1C • 2A: Idealerweise ... aber ... individuellen Zugang (Bezug zu: „Standardeinstiege" in Abschnitt C) • 3E: Und sie meint (Bezug zu: „betont Topf" in Abschnitt A) • 4B: gegenseitiges Vertrauen herzustellen (Bezug zu: herausfinden „um was für eine Persönlichkeit es sich handelt" und „was sie oder ihn interessieren könnte" in Abschnitt E) • 5F: wenn es darauf ankommt (Bezug zu: „Die nette Begrüßung auf dem Gang,... Konferenzraum" in Abschnitt B) • 6D: Doch ... das Gegenüber ungnädig antwortet (Bezug zu: „anhand unverfänglicher Situationen zu trainieren" in Abschnitt F) 4 c Mögliche Lösung: Schlüsselwörter: Kommunikations-trainerin Cornelia Topf • Kontakte knüpft • wichtige Gesprächspartner gewinnt • Standardeinstiege • akzeptabel • besser als Schweigen • idealerweise • individuellen Zugang Persönlichkeit • interessieren • unverbindliches Wortgeplänkei • gegenseitiges Vertrauen • unverfänglicher Situationen • trainieren • Gegenüber ungnädig antwortet • Mut zur Wissenslücke • Thema erzählen • sich auskennen • Zusammenfassung: In Ihrem Smalltalk-Führer gibt Kommunikationstrainerin Cornelia Topf folgende Empfehlungen: Um Kontakte zu knüpfen und wichtige Gesprächspartner zu gewinnen, sind Standardeinsteige zwar akzeptabel und besser als Schweigen, aber idealerweise sollte man versuchen, einen individuellen Zugang zu finden. Dafür sollte man herausfinden, um was für eine Persönlichkeit es sich handelt und was sie interessiert. Unverbindliches Wortgeplänkel hilft dabei, Vertrauen herzustellen. Um den Smalltalk zu beherrschen, wenn es darauf ankommt, sollte man ihn in unverfänglichen Situationen trainieren. Und wenn das Gegenüber dennoch ungnädig antwortet, dann hilft Mut zur Wissenslücke, denn viele erzählen gern über ein Thema, in dem sie sich auskennen. Hörverstehen Kapitel 1 - Reisen 1 a 2.Städtereise/Bildungsurlaub• 3.Zelt-/Campingurlaub • 4. Abenteuerurlaub/Fernreise • 5. Urlaub daheim/Urlaub auf „Balkonien" • 6. Strandurlaub/Urlaub am Meer 1 b Mögliche weitere Urlaubsarten: Aktivurlaub • Radreise • Wanderurlaub • Segelurlaub • Skiurlaub • Sprachreise • Fotosafari • Kreuzfahrt • Cluburlaub 2 a Mögliche Lösung: Gesprächsatmosphäre: tolerant, ausgleichend - jeder wird aufgefordert, seine Meinung zu äußern • Lösung möglich?: ja, denn Andreas lenkt Diskussion dahin, dass man konstruktiver weiterdiskutiert 3 a Eva: Zelturlaub • Andreas: Abenteueruriaub • Frau Funke: Wellnessurlaub • Herr Funke: Urlaub daheim 4 a Mögliche Lösung: Mobilität: Flexibilität • Bewegung • Fortbewegung • Ortsveränderung • Nomadentum • mobil sein: flexibel sein • in Bewegung sein • unterwegs sein • I 88 Kapitel 4 - Der Wert der Dinge 1 b Mögliche Regeln: frei sprechen • Pausen machen ■ auf Betonung achten • Blickkontakt zu Publikum halten • überzeugend und sicher auftreten • Gestik gezielt einsetzen 2 a 1. um Regeln zum guten Präsentieren und Vortragen • 2.10 Regeln - jede Regel durch Nummer angesagt • bei jeder Regel: zuerst wird Regel genannt, dann kommt Erläuterung • 3. zwei • 4. Sprecherin nennt Regel • Sprecher erläutert Regel 2 b Mögliche Lösung: Sprecherin: Regel Sprecher: Erläuterung 2. 3 a Mögliche Lösung: 2. m. Redehemmg. umgehen • 3. Gesetz: guter Ersteindruck • 4. Präsentieren: glaubwürdig/ engagiert • 5. Senden: pos. Beziehungsbotschaften • 6. Blickkontakt -> fühlt s. wichtig • 7. wichtig: Dramaturgie • 8. lebendig + wirkungsvoll sprechen • 9. Aufmerksamk. a. hohen Stand halten • 10. Umschiffen: Klippen v. Computerpräsent. 3 c Reihenfolge der Regeln: 6 • 9 • 5 • 8 • 10 • 1 • 3 «7• 2 • 4 4 a 1c • 2c • 3c 4 b Mögliche Lösung: 1. partnerschaftl. Einstellg. z. Zuhörer • 2. Zeitgefühl entwickeln • 3. Zeit f. Entspanng. nehmen 5 a Mögliche Lösung: 4. Redner: vertrauenswürdig + fachkundig erscheinen • überzeugt sein -> was mitteilen wollen • non-verbale Signale: über 50% Gesamtwirkg. • 5. Gestik, Mimik -> pos. Assoziat. ■ gut: offene Hände, freundl. Gesicht, ruhig. Blick • schlecht: verschränkte Arme, Hektik, unfreundl. Gesicht, Zeigestab -> Publik, Rücken zuwenden Kapitel 5 - Dialog statt Monolog 2 a 2. Trauring • 3. trauen • 4. Trauung • 5. Trauzeuge 2 b „sich trauen" heißt: man hat den Mut etwas zu tun, „sich trauen lassen" heißt: sich verheiraten • Hier handelt es sich um ein Wortspiel: Man traut sich (hat den Mut), sich trauen zu lassen (zu heiraten). 3 a 2. Geheimnis • 3. Sonnenschein • 4. Beziehung • 5. Probleme • 6. scheiden • 7. aufgegeben 8. Partnerschaft • 9. Nachteile • 10. abgewogen • 11. zusammengehören 3 b Mögliche Lösung: Ehe -> nicht alles Sonnenschein • in jeder Beziehg. Probleme • Sonnhofer -> zum 3. x scheiden lassen • zu früh aufgegeb.? • weiß nie, was einen in Partnersch. erwartet • alle Vor- und Nachteile abgewogen -> nie geheiratet • Heirat zeigt -> ernsthaft zusammengehören 3 d Mögliche Lösung: Der Moderator fragt Frau Doli, ob sie das Geheimnis ihrer Ehe verraten kann. Frau Doli antwortet, dass es für eine Ehe kein Geheimnis gibt In einer Ehe ist nicht alles Sonnenschein und es gibt in jeder Beziehung Probleme. Der Moderator fragt dann Herrn Sonnhofer, der schon dreimal geschieden ist, ob er zu früh aufgeben hat. Herr Sonnhofer antwortet, dass man nie weiß, was einen in einer Partnerschaft erwartet. Wenn er alle Vor- und Nachteile abgewogen hätte, dann hätte er nie geheiratet. Herr Sonnhofer sagt noch, dass man mit der Heirat zeigt, dass man ernsthaft zusammengehört. 4 1.... bedeutet, dass es mal besser, mal schlechtergeht • 2. „die Flinte ins Korn werfen" bedeutet, dass man aufgibt. • 3. „in den Hafen der eintreten" bedeutet, dass man heiratet. • 4. „der Blitz schlägt ein" bedeutet in dem Kontext, dass man sich verliebt. 5 a Mögliche Lösung:^. Ich rate dir ab, diese Frau zu heiraten. • 2. Er bereut, sich von seiner Freundin getrennt zu haben. • 3. Frank möchte keine Bindungen eingehen. • 4. Viele Ehen halten nicht ewig. • 5. Sie ist felsenfest überzeugt, das Richtige zu tun. • 6. Sie liest Liebesromane nur aus Gewohnheit. • 7. Axel macht Claudia einen Heiratsantrag. • 8. Sie ist manchmal so naiv wie ein kleines Kind. * 9. Wir lassen uns nicht auf deinen Vorschlag ein. • 10. Axel hat sich geschworen, nie zu heiraten. • 11. Sie wehrt sich gegen die schlechte Behandlung. • 12. Sein Angebot klingt verlockend. • 13. Viele Menschen wagen es, in ein anderes Land auszuwandern. • 14. Seine Vorstellungen von der großen Liebe sind völlig weltfremd. 5 b/c 1. jdm. raten, etw. nicht zu tun • 2. was man getan hat, tut einem leid • 3. Verbindung/Partnerschaft • 4. für immer dauern • 5. völlig sicher sein- 6. weil man daran gewöhnt ist • 7. Frage, ob jd. einen heiraten will • 8. jd, der zu vertrauensvoll ist und alles leicht glaubt • 9. sich trauen, etw. zu tun • 10. sich etw. fest vornehmen • 11. Widerstand leisten • 12. sehr attraktiv • 13. den Mut zu etw. haben 14. nicht an der Realität orientiert 6 a Mögliche Lösung: 1. Rüsch: Weiß ich nicht, ich bin nicht verheiratet. • 2. Vastic: Mir ist es wichtig, die Frau, die ich liebe, zu heiraten, und ich hoffe, dass wir unser ganzes Leben zusammen sein werden. • 3. Sonnhofer: Man kann auch glücklich sein, wenn man im Alter mit dem zweiten, dritten oder vierten Partner zusammen ist. • 4. Doli: Zwar sind wir heute unabhängiger, aber dennoch finde ich es gut, wenn man heiratet. 6 b 1. Rüsch: nicht beurteilen können, da nicht verheiratet • nur wenige Beziehungen halten ewig • jede zweite Ehe endet vor Scheidungsrichter • 2. Vastic: kennt Partnerin erst ein halbes Jahr, aber ist sich 100-prozentig sicher • Scheidungsstatistiken spielen für ihn keine Rolle • fest überzeugt, mit seiner zukünftigen Frau alt zu werden • 3. Sonnhofer: gleiche Meinung wie Vastic • hat keine Ehe bereut • lässt sich Traum von funktionierender Ehe nicht nehmen • vielleicht hält keine Beziehung ewig, dennoch spricht nichts dagegen, sich auf Heirat mit Partner, den man liebt, einzulassen • 4. Doli: in ihrer Jugend Druck, zu heiraten, viel stärker • in Zwischenzeit viel geändert • ihre Enkelkinder dachten erst mit 30 über Ehe nach • in einem Fall hat sie sogar abgeraten 1 Mögliche Lösung: Vertreter der „Generation Praktikum" macht ein Praktikum nach dem anderen, muss von Firma zu Firma, findet keine feste Anstellung. 2 a/b Mögliche Lösung: eher positive Aspekte: E: In einem Praktikum kann man sehen, ob einem ein Beruf liegt. • G: Schüler können während Betriebspraktika das Berufsleben und mögliche Berufe kennenlernen. • H: Über ein Praktikum kann man eine Festanstellung finden. • j: Praktikanten zu nehmen, ist eine Zukunftsinvestition für Firmen, denn so finden sie zukünftige Mitarbeiter. • K: Praktika helfen Arbeitslosen, sich wieder ins Berufsleben einzugliedern. • eher negative Aspekte: C: 50.000 machen nur Praktika, weil sie keinen Ausbildungsplatz gefunden I 30 haben. • D: Man macht ein Praktikum nach dem anderen, nur um keine Lücken im Lebenslauf zu haben. • F: Man wechselt von Praktikum zu Praktikum, aber erhält keine feste Stelle. • I: Man nimmt Praktikanten, aber bietet ihnen nach dem Praktikum keine Festanstellung. 3a/b 2. steigend • 3. Betriebspraktikum • 4. Qualifi-zierungsjahr • 5. Ausbildungsplatz • 6. Berufseinstieg • 7. Lücken • 8. schlechter • 9. Geldverdienen • 10. Praxis • 11. Richtung 3 c Mögliche Lösung:'}. Nulltarif« unterbezahlt • 2. Engagement zeigen/s. bemühen • qualifiziert sein • 3. berufl. Qualifik. -> mehr Chancen • gering Qualifizierte, Unqual. -> Nachsehen • ohne Prakt. -> 0 Chance 4 a Mögliche Lösung: positive Aspekte: eigenen Verantwortlichkeitsbereich • selbstständig arbeiten • eigenes Projekt • negative Aspekte: keine Übernahmegarantie • Warteschleife • erinnert an Studienzeit • Praktik, in PR-Agentur: in Vorzimmer (kopieren, Tel. bedienen, Reisekostenabrechnung) • Zeugnis: viel über Arbeit PR-Berater gelernt # Realität 4 b 2. Marktforschung, Trainingssysteme • 3. Arbeitslose s. orientieren • 4. mindestens Taschengeld • 5. Sprungbrett in Unternehmen • 6. Betreuung d. Management-Team • begrenzt • 7. Festangestellten • 8. Zukunftsinvestition 4 c 1D-2A-3B «4C 4 d 2. betreuen • 3. dienen • 4. anwenden • 5. zeigen • 6. suchen • 7. sammeln 5 a Mögliche Lösung: Praktika positiv: Berufserfahrung sammeln • Gelerntes in Praxis anwenden • sich beruflich orientieren • Praktika helfen bei Berufsqualifizierung • hilft Arbeitslosen bei Wiedereingliederung ins Berufsleben • kann Sprungbrett in Unternehmen sein • Praktika negativ: schlecht oder gar nicht bezahlt • wird ausgenutzt • keine Übernahmegarantie • Warteschleife • ersetzt vollwertige Arbeitskräfte • macht Assistenzjobs, statt etwas zu lernen Kapitel 7 - Von der Natur lernen 1 a Mögliche Lösung: Fotos 1+2: Vogel dient als Vorbild für den Bau von Flugzeugen, so studiert man z.B. an Vögeln, wie man im Aufwind ohne großen Energieaufwand gleiten kann. • Fotos 3 + 4: Die Libelle kann ihre Flügel so bewegen, dass sie in der Luft „stehen bleibt". Dies haben die Erfinder des Hubschraubers der Libelle abgeschaut. 1 b technische Errungenschaften mit Vorbild in Natur: Schwimmflossen -> Enten-/Gänseflossen • Pinzette -> Krebs-/Hummerschere• Stacheldraht-> Dornen • Fallschirm -> Samen vom Löwenzahn • moderner Taucheranzug -> Haut vom Hai 2 a Mögliche Lösung: Im Vergleich zur Natur sind die Errungenschaften des Menschen eher einfach. Verglichen mit den fantastischen Flugkünsten der Stubenfliege ist z.B. der modernste und beweglichste Hubschrauber ein unflexibles Flugobjekt. Im Gegensatz zur Technik kennt die Natur nämlich genial einfache Lösungen. Daher versucht man nun, diese zum Vorbild für technische Entwicklungen zu nehmen. Die Bionik, eine Wissenschaft an der Grenze zwischen Biologie und Technik versucht, diese Prinzipien in die Technik zu übertragen. 3 d 1. Der Begriff „Bionik" bedeutet, dass man aus der Natur für die Technik lernt. • 2. Konstruktionen aus der Natur zeichnet aus, dass sie effektiv bei maximaler Energie-und Materialausnutzung sind. • 3. Sie sind gerade heute für die Wissenschaft so interessant, weil sie Energie und Material so effektiv ausnutzen; das ist interessant in Zeiten schwindender Ressourcen und drohender Klimaveränderung. • 4. Zwar dient der Vogelflug als Vorbild, aber er bleibt in seiner Perfektion unerreicht. • 5. Netz der Zitterspinne -> Dach des Münchner Olympiastadions • Pinzette • Flossen von Enten und Gänse -> Schwimmflossen Kapitel 8 - Lernen und Gedächtnis 3 a Episodisches Gedächtnis hat nur Mensch, die anderen vier Gedächtnisformen haben Tiere und Menschen. 3 b Prozedurales Gedächtnis: Auto fahren • Ball spielen • Prägung: man hört Musik im Radio und einem fällt automatisch der Text zur Melodie ein - wenn man ein Blatt sieht, sich an die passende Baumart erinnern • ein Baby reagiert auf eine Melodie, die die Mutter während der Schwangerschaft oft hörte • Perzeptuelles Gedächtnis: eine Person an ihrem Gesicht wiedererkennen • einen Gorilla als Affen identifizieren • eine Kirche an ihrer Form erkennen • Semantisches Gedächtnis: eine Mathematikaufgabe lösen • bei heißer Sonne Kühlung im Wasser suchen • Namen von Flüssen kennen • Episodisches Gedächtnis: sich an die letzte Urlaubsreise erinnern • sich an die Führerscheinprüfung erinnern 4 a perzeptuelles Gedächtnis • semantisches Gedächtnis • episodisches Gedächtnis 4 b prozedurales Gedächtnis: das einfachste G. • G. f. motor. Fertigk. • z.B. Autof., Fahrradf., Skif. • lernt man automat. • perzeptuelles Gedächtnis: erkennt Apfel als Apfel, weil schon viele gesehen • semantisches Gedächtnis: Schul- / Allgemein- / Weltwissen • z.B. Paris = Hauptstadt v. Frankreich • weiß etw., aber weiß nicht woher, seit wann -> Wissen kontextfrei • episodisches Gedächtnis: das komplexeste G. • am anfälligsten f. Gedächtnisstörung. • verlangt höchsten Grad v. Bewusstsein • Informat. bezieht s. auf Kontext u. eigene Person • z.B. Wo war ich letzten August im Urlaub? 4 c darauf baut Werbg. auf: sieht Werbg. zum 1. x -> nimmt sie höchstens unbewusst wahr, sieht Werbung z. 2. x -> kommt bekannt vor 5 b 1. positiver Stress: S. positiv, wenn kontrollierbar -> Eustress • negativer Stress: S. kann schädl. f. Gehirn sein • ist schädlich, wenn unkontrollierbar • 2. M. kontrolliert S.: entscheidet, wann reist, zu Hause od. an Uni arbeitet • versucht S. auszugleichen: joggt, schwimmt regelm., wandert manchmal Kapitel 9 - Stark durch Gefühle 2 a Filmbesprechung/Filmkritik/Filmtipp 2 b 2. nach 3. Weltkrieg • 3. totalitäres System /Diktatur • 4. täglich Proziumll spritzen, um Gefühle zu unterdrücken • 5. Kampf für lebenswertes Leben mit Gefühlen/Kampf gegen fremdbestimmtes Leben 2 c Staatschef, nennt s. „Vater" - Preston tötet Staatschef • Gramaton-Kleriker: Eiiteeinheit der Polizei - auch Preston Gramaton-Kl. • Widerstandsgruppe - schließt s. Preston an 2 d Mögliche Lösung: P. kann 1 x nicht Prozium nehmen -> lernt Gefühle kennen • P. tut s. mit Widerstandsgruppe zusammen + plant Umsturz • einige Widerstandskämpfer lassen s. gefangen nehmen -> P. erhält Audienz beim „Vater" • Verwicklungen -> P. erkennt: „Vater" tot • Kampf -> P. tötet jetzigen Machthaber + zerstört Kommunikationssysteme mit gespeicherten Reden von „Vater" • gleichzeitig: Rebellen stürmen Prozium-Werke 2 e Mögliche Lösung: Die Handlung spielt nach dem dritten Weltkrieg in einem totalitären System. Der Staatschef, „Vater" genannt, hat befohlen, dass alle Bürger täglich Proziumll spritzen müssen, um ihre Gefühle zu unterdrücken. Die Gramaton-Kleriker, eine Eliteeinheit der Polizei, kontrollieren, dass alle dieses Gesetz einhalten. Die Handlung kommt in Gang, als die Hauptperson John Preston, der selbst zu den Gramaton-Klerikern gehört, eines Tages nicht seine Portion Prozium nehmen kann und so Gefühle kennen lernt. Er schließt sich daraufhin den Widerstandskämpfern an und plant den Umsturz. Um eine Audienz beim „Vater" zu erhalten, lassen sich einige Widerstandskämpfer gefangen nehmen. Nach einigen Verwicklungen erkennt Preston, dass der „Vater" tot ist. Der Höhepunkt des Films ist, als John Preston den jetzigen Machthaber tötet und die Kommunikationssysteme mit den gespeicherten Reden vom „Vater" zerstört. Währenddessen stürmen die Rebellen die Prozium-Werke. 3 a positiv • Begründung: besonders sehenswert • stilvolle Inszenierung • hervorragende Schauspieler • bes. letzter Satz: „Für Action-Liebhaber ist ,Equilibrium' ein Muss." 3 b 1. stilvolle I. • Geschichte ruhig erzählen • 2. Spanng. u. Dramatik nicht zu kurz kommen -> verdankt Film hervorragend. Schauspielern • 3. kaum Farben • Effekte v. Licht u. Schatten • 4. Kampfszenen: nicht einfach Computer, sondern sorgfält. choreografiert • 5. für Action-Liebhaber: ein Muss Kapitel 10 - Weg - aber wohin? 1 a Mögliche Lösung: Braucht die Freundin ein Einreisevisum? • Braucht sie eine Aufenthaltserlaubnis? • Braucht sie eine Arbeitserlaubnis? • Darf sie in allen Branchen arbeiten? • Kann sie sich die Arbeitsstelle und den Wohnort frei suchen? 1 b Mögliche Lösung: 1. sachlich, neutral, manchmal ungeduldig und kurz angebunden • 2. freundlich, energisch, interessiert 2 a Aufenthaltsgenehmigung: nicht nötig • Arbeitserlaubnis: nicht nötig • Wohnort: freie Wahl 2 b Visum: Einreisevisum, bei dt. Botschaft beantragen, gilt 3 Monate • Aufenthaltsgenehmigung: nach Einreise 3 Monate Zeit, um Aufenthaltstitel zu beantragen • befristet zwischen 1 und 3 Jahren • Verlängerung muss man rechtzeitig beantragen • Arbeitserlaubnis: — • Wohnort: freie Wahl 3 1. Stellenbörse der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung der Bundesagentur für Arbeit im Internet (www.ba-auslandsvermittlung.de) • Hotline (der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung der Bundesagentur für Arbeit), kann man von Portugal anrufen • persönlicher Ansprechpartner im Europaservice • EURES • 2. Homepage vom Auswärtigem Amt (www.auswaertiges-amt.de), unter „Willkommen in Deutschland", dann „Lernen und Arbeiten" 4 a Mögliche Lösung: Gruppe A: EURES: Kooperationsnetz zwischen der Europäischen Kommission und verschiedenen Partnerorganisationen zur Förderung der Mobilität von Arbeitnehmern im Europäischen Wirtschaftsraum und Schweiz • Partner: öffentliche Arbeitsverwaltungen, Gewerkschaften, Arbeitgeberverbände • Ziele: Information für Arbeitnehmer über Arbeitsmöglichkeiten, Lebens- und Arbeitsbedingungen im europäischen Wirtschaftsraum, Un- terstützung von Arbeitgebern bei Rekrutierung von Arbeitskräften aus anderen Ländern, Beratung und Hilfestellung für Arbeitskräfte und Arbeitgeber in grenzüberschreitenden Regionen • Freizügigkeit: Staatsangehörige aus Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) können in Deutschland zu denselben Bedingungen wie ein Deutscher arbeiten • für Staatsbürger aus den zehn neuen Mitgliedsstaaten, Beitritt zur EU am 1. Mai 2004, und zwei weiterer neuer Mitgliedsstaaten, am 1. Januar 2007, gelten für eine Übergangsfrist bestimmte Bedingungen, die die Freizügigkeit einschränken • EURES-Berater: ausgebildete Fachkräfte: in allen praktischen, rechtlichen oder verwaltungstechnischen Fragen zur Arbeitskräftemobilität auf nationaler und grenzüberschreitender Ebene • bieten den am europäischen Arbeitsmarkt interessierten Arbeitsuchenden und Arbeitgebern Information, Beratung, Vermittlung an • erfüllen ihre Aufgabe innerhalb der öffentlichen Arbeitsverwaltung des jeweiligen Landes oder innerhalb der Partnerorganisationen des EURES-Netzes • findet sie über „EURES-Berater suchen" oder über Link „Leben und Arbelten" und dann unter dem jeweiligen Land • Gruppe B: Voraussetzungen, um in Deutschland zu arbeiten: EU-Bürger haben uneingeschränkte Arbeitnehmerfreizügigkeit, benötigen keine Arbeitserlaubnis • für EU-Bürger aus neuen Mitgliedsstaaten (außer Malta und Zypern) ist während einer Übergangszeit Beschäftigung in Deutschland nur möglich, wenn die zuständige Agentur für Arbeit eine Arbeitsgenehmigung-EU erteilt • Ausländer, die nicht Staatsangehörige eines Mitgliedsstaates der EU, des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) oder der Schweiz sind, brauchen Aufenthaltstitel, wenn sie arbeiten wollen • Arbeitsmarktzugang für diese auf bestimmte Berufsgruppen beschränkt • bedarf der vorherigen Zustimmung der Arbeitsverwaltung • Staatsangehörige von Australien, Israel, Japan, Kanada, der Republik Korea, von Neuseeland, den USA können Aufenthaltstitel nach Einreise bei der zuständigen Ausländerbehörde in Deutschland einholen • alle übrigen müssen vor Einreise bei der für ihren Wohnort zuständigen deutschen Auslandsvertretung entsprechendes Visum beantragen • Wo Informationen zur Anerkennung von Ausbildungsabschlüssen: auf Internetplattform der Auslandsvermittlungder Bundesagentur für Arbeit (www.ba-auslandsvermittlung.de/deutschland) sowie auf dem EURES-Portal (http://ec.europa.eu/eures) • Informationen zu Ausbildungsabschlüssen: für die meisten Tätigkeiten unwichtig, ob Ausbildungs- oder Studienabschluss in Deutschland anerkannt ist • nur bei Berufen, die eine staatliche Anerkennung voraussetzen, z. B. Arzt, Lehrer, sollte Anerkennung geklärt sein • EU hat Richtlinien zur gegenseitige Anerkennung von Abschlüssen • Informationen zu Anerkennungsverfahren in Deutschland unter www. berufliche-anerkennung.de • Adressen, Kontaktpersonen, weitere Informationen zur Anerkennung von Berufen unter www.enic-naric.net Kaojtel 'i'j — Schule machen 2 a 1. schlechte Erfahrungen in Schule gemacht • Noten nicht besonders gut • lange Zeit als Versagerin gefühlt • 2. Bielefelder Laborschule • 3. bis zur 9. Klasse keine Noten • 4. Freunde sind entsetzt 2 b 2. Einwand: Damit schadest du deinem Kind. • damit meint sie: Kinder müssen sich früh an den Ernst des Lebens gewöhnen, müssen Vergleich und Konkurrenz aushalten I 92 können. • 3. Einwand: Wie soll dein Kind ohne Noten wissen, wo es steht? • damit meint sie: Man lernt sich, seine Fähigkeiten nur kennen, wenn man sich einordnen und so mit anderen vergleichen kann. 2 c Mögliche Lösung: Sie will, dass ihr Kind gut auf das Erwachsenenleben vorbereitet wird. • Sie will, dass ihr Kind später keine Probleme bekommt. • Sie will, dass ihr Kind später keine Angst hat, sich mit anderen zu vergleichen. • Sie will, dass ihr Kind als Erwachsene mit dem Leistungsund Konkurrenzdruck umgehen kann. 3 a Mögliche Lösung: Noten führen schon bei Kindern zu Konkurrenzdenken. • Schlechte Noten können dazu führen, dass man sich als Versagerfühlt. - Man kann den individuellen Fähigkeiten mit Noten nicht gerecht werden. • Noten zeigen nur, ob man in einem Fach besser oder schlechter ist, aber nicht, was genau man kann und was nicht. 3 b Reihenfolge: C • E • B • A • D 3 d Mögliche Lösung: 2. Folgen schlechter Noten • 3. Klassische Schulversagerkarriere ■ 4. Lernziel der Laborschule • 1. Argumente gegen Vergleich 3 e Mögliche Lösung: 1. Argumente gegen Noten: angstfrei lernen • Angst v. Noten -> Schulunlust • 2. Folgen schlechter Noten: bestimmen Selbstwertgefühl • früh u. dauerhaft Misserfolgseriebnisse -> k. Selbstvertrauen, k. Lernfreude -> fühlt sich als Versager • Gefühl: nichts wert sein • 3. Klassische Schulversagerkarriere: Abwärtsspirale: geringes Selbstwertgefühl -> schlechte Leistungen -> noch schl. Selbstw. -> noch schl. Leistg. • 4. Lernziel der Laborschule: Selbstwertgefühl -> nicht a. Noten, sondern a. Dingen, d. Kinder lernen • f. Leben stärken • 5. Argumente gegen Vergleich: ausgehen v. Persönlichk. Kind, s. Stärken u. Schwächen • wichtig: vertraut s. selbst u. entwickelt s. eigenen Möglichk. 4 a reicht nicht, Noten abzuschaffen • brauchen veränderte Einstellung zu Kindern 4 b Mögliche Lösung: Noten abzuschaffen nützt nur, wenn die Fähigkeiten und der Wert von Kindern und Jugendlichen nicht durch den Vergleich mit anderen bestimmt werden, sondern wenn jedes Kind individuell betrachtet wird. Dafür müssen aber u. a. Eltern, Lehrer, Arbeitgeber umdenken. Kapitel 12 - Die Kunst der leichten Konversation 2 a Mögliche Fragen und Antworten: mithilfe Smalltalk Beziehungen aufbauen, indem S. Kontaktaufnahme erleichtert • Warum kann man mit Smalltalk Beziehungen aufbauen? - jeder kann mitsprechen -> leicht mit Unbekannten ins Gespräch kommen • Wann kann man mit Smalltalk Beziehungen aufbauen? - in jeder Situation, z.B. Gang v. Büro, in Geschäft, auf Party • Mit wem kann man mithilfe von Smalltalk Beziehungen aufbauen? - mit jedem: Bekannten, Unbekannten • Wie kann man mithilfe von Smalltalk Beziehungen aufbauen? - Themen aussuchen, die nicht zu schwierig u. jeder etw. zu sagen kann 2 c Mögliche Lösung: Smalltalk = soz. Lausen • S. erleichtert Beziehung. • Schweigen -> neg. Eindruck -> Aggressionen • Schweigen oft nicht Unhöflichk., sondern Unsicherh. 3 a 2b, Begründung: „sich auf ein Thema einigen" heißt, dass man klärt, über welches Thema man sprechen will; es heißt nicht, dass man unterschiedlicher Meinung ist wie bei a und c. • 3b, Begründung: „vermeiden" heißt, dass man etwas nicht tut; „abbauen" und „reduzieren" heißt, dass man etwas weniger tut • 4a, Begründung: „erhoffen" heißt, dass man auf etwas hofft, nicht dass man es erreicht wie b und c • 5c, Begründung: „oberflächlich" ist das Gegenteil von „tiefschürfend" und „tiefgehend" • 6a, Begründung: „vermeiden" ist hier das Gegenteil von „erzeugen" und „auslösen" 3 c Mögliche Lösung: 1. Unsicherh. oft Grund: s. nicht an Konversat. beteiligen • Smallt. kann man üben • 2. S. in Situat. trainieren, in denen um nichts geht, z.B. Aufzug, Einkaufen • mit Unbekannt. Gespräch beginn., über d. Einigk., z. B. Wetter • 3. Wetter • Hobbys • Freizeit • Urlaub • Reis. • Ess. u. Trink. • Kultur • Sport (nicht immer) 3 e Mögliche Lösung: ...: Fangen Sie in Situationen, in denen es um nichts geht (z.B. im Aufzug, beim Einkaufen) mit unbekannten Menschen ein Gespräch an. • Es sollte ein Gespräch zu einem Thema sein, über das Einigkeit besteht, z. B. das Wetter. • Andere Themen, die sich eignen, sind z. B. Hobbys, Freizeit, Urlaub und Reisen, Essen und Trinken, Kultur, Sport, wobei es hier manchmal schon Probleme geben kann. 4 a D. Starke: Welche Rolle S. in Peru? • B. Klein: Wie unbekannte Menschen ansprechen? 4 b I. Drünert: Relig. • Krankh. • Eheprobleme • Geld • n. über andere reden • n. dauernd witzig sein wollen • D. Starke: S. wichtig f. Kommunikat, in Privat- und Geschäftsieb. • in geschäftl. Besprech. zunächst Privatleben besprochen • auch Frag. z. Intimsphäre • B. Klein: Lange: m. Lächeln -> Menschen zugehen • Blickkontakt • Gruß, Vor-und Nachname nennen, kurz „Eigenes" sagen, dann offene Frage • Komplimente helfen • Göbel: Spickzettel m.Themen: was zu sagen od. über die gern spricht • hilft Unsicherh. abzubauen