ZWEI UNERKANNTE WERKE VON AXTÜN PILG RAM VON OTTO DEyESCH Ans dem Meister des Orgelfußes und der Kendel von St. Stephan in "Wien, dtr nciLh vor drei .[alinzelmti*n nur aus diesen beiden Wieniir und den bäiditheji Brunner "Werken bekannt *vart i&t in der Zwischenzeit durch die Arbeit von Stilkritik und Urkundenfnr-schung eine der reichst profilierten K ütiKl IfijrL'^t-ii Ltr-Li um IJÜÜ ^■■wwfilon, gleich bedeutend als Architekt wie als Bildhauer. Den entscheidenden Anstoß zur Erweiterung des Pi Igrarnschen Oeuvres hat. der geniale III ick Wilhelm Vucges durch Erkenntnis der Klein-jikillkcn in Biru- ln/.u-. LjculfiilmL/., der Münchener Grablegung von tmd des Wiener Falkners, eis Werke Pilgrams gegeben1. Eine von ähnlichem Feingefühl für stilistische Werte getragene Ucslimniuug Ruduli SchneUbacks: das Sakra tnont&llÄUS in St. Kilian zu Heilbronn, ermöglichte es, die umfangreiche Tätigkeit l'ügranis wehrend der achtziger und neunziger Jehre in Schwaben aufzurollen1. Zur EWkousli-iiktiíin <1cí bildhaucrischen Prühwerts haben Theodor Dennnlei1, August StcinliniKier1 ntui Haus Koepi' wesentlich Heigelrngen. Schließlich konnte ich die beiden großartigen Holzplastiken von Domini kanemiön-chen im Mährischen Landesmuseum eis Werke der Tiruinier IVrinde des Meisters er-ktttnm. Meine an wenig varbreiLcttr Slelle imbllzierLc* Bestimmung wurde drei Jahre nach ihrer Veröffentlichung von Albert Kutal, dem sie unbekannt geblieben war, t>e-stätigt, indem er unabhängig zum selben Ergebnis gelengte'. Schließlich wurde unsere Kenntnis von Pilgrems Tätigkeit als Architekt durch die Porarliuiigstrgebnisse von Koepí*, Rupert Feucbtnitiller', Bruno Crinuschitz" und Karl Oettiugei11 bedeutend erweitert. Der [.eť/lgenannte hat in seinem Werk »An Um Pilgram. luuI die UjI<1Eiulh.t v